Quallen auf Sylt: Diese Arten sind gefährlich
An Sylts Stränden häufen sich derzeit die Quallen. Verantwortlich ist der Ostwind – und wer die Tiere richtig einordnet, geht dem Sommer entspannter entgegen. Ein Überblick über Ursache, Risiken und die einzelnen Arten.
Ursache: das Ostwind-Paradoxon
Drückt ablandiger Ostwind das Oberflächenwasser aufs offene Meer, strömt aus der Tiefe Wasser zurück zur Küste. Diese Unterströmung transportiert die Quallen an den Strand. Derzeit herrscht Westwind; dreht die Strömung auf Ost, ist mit neuen Anlandungen zu rechnen.
Vorsicht auch bei toten Tieren
Wichtig: Auch leblose Quallen und einzelne Tentakel im Spülsaum können nesseln, da das Gift lange aktiv bleibt. Fachleute raten, die Tiere weder barfuß zu berühren noch mit bloßen Händen anzufassen.
Diese Arten trifft man auf Sylt
Die große Wurzelmundqualle ist harmlos, die Feuerqualle selten. Häufiger sind Kompassqualle und Blaue Nesselqualle – ihr Kontakt verursacht Hautreizungen, Schmerzen und im Einzelfall Kreislaufprobleme. Kurios am Rande: In Asien gelten Quallen als Delikatesse; essbar ist hierzulande nur die feste, ungiftige Wurzelmundqualle.
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